FAQs

Oft gestelle Fragen – wir werden Sie hier ausführlich beantworten. Wenn danach noch etwas offen bleibt, nimm einfach Kontakt mit uns auf.

Was kostet ein Ferienhaus?
Wo und wie buche ich Flüge?
Wo bekomme ich mein Visum?
Wo übernachte ich am besten in Sal?
Wie komme ich zu den Ferienhäusern?
Welche Möglichkeiten der Verpflegung gibt es?
Wo und was kaufe ich am besten ein?
Was kann ich bei Euch kaufen?
Was muss ich unbedingt mitnehmen?
Wo bekomme ich den Reiseführer zur Insel?
Wer kümmert sich vor Ort um mich?
Wie sieht es mit Telefon aus?
Gibt es Internet?
Wo finde ich ein Kreol-Wörterbuch
Wie kann ich helfen, zu helfen?

– Was kostet ein Ferienhaus?
Die Häuser liegen in traumhafter Lage – es war ein großer Aufwand sie zu renovieren. Wenn Du Lust hast, schau Dir hier die ‘Story der Häuser’ an.
Die Kosten richten sich nach der Aufenthaltsdauer, dem Monat und der Anzahl der Personen. Konkrete Daten bitte nachfragen. Ob ein Haus im gewünschten Zeitraum frei ist, kannst Du im Kalender nachsehen

– Wo und wie buche ich Flüge?
Du hast zwei Möglichkeiten, die Reise zu organisieren.

Entweder Du buchst die Flüge im Internet selbst.
Oder Du nimmst den Service von Alfred Mandl und seinem Reisebüro in Anspruch. Alfred von Alsatour kann auch kombinierte Reisen für Dich organisieren, zum Beispiel den Besuch verschiedener Inseln.

Intermationale Flüge:

  • Von etlichen deutschen Städten kannst Du mit der TUI nach Sal auf den Kapverden fliegen, dann mit der Binter weiter im Inland.
  • Mit der TAP von Deutschland aus über Lissabon nach Sal, Mindelo oder Praia, weiter mit der Binter.
  • Mit irgendeinem Flug nach Gran Ganaria, von dort aus mit der Binter weiter auf die Kapverden und zur jeweiligen Insel.

Nationale Flüge: Inlandsflüge kannst Du im Internet nur noch bei der Binter buchen. Die TACV führt keine Inlandsflüge mehr durch.

– Wo bekomme ich mein Visum?
Wenn Du Dir in Deutschland bei der Botschaft oder einem Konsulat ein Visum besorgst, kostet das um die 45 Euro und gilt für drei Monate. Günstiger ist es, bei Ankunft auf Sal im Flughafen ein Visum zu kaufen. Das kostet um die 20 Euro und gilt nur für die Dauer Deiner Reise. Der Schalter für das Visum ist direkt in der Ankunftshalle links, unmittelbar vor der Passkontrolle

– Wo übernachte ich am besten in Sal?
Wer auf Sal übernachten sollte, der fährt am besten nach Santa Maria. Die Taxifahrt kostet 10-12 Euro. In Sal ist das Aparthotel Ponta Preta zu empfehlen. Man spricht englisch. Weitere Unterkünfte über das Internet oder meinen Reiseführer.

– Wie komme ich zu den Ferienhäusern?
Nach Ankunft in Sal gehst Du gleich zum Schalter der TACV und prüfst, ob Dein Flug nach São Nicolau zur angegebenen Zeit stattfindet. Manchmal wird der Flug um ein paar Stunden verschoben. Sollte sich Deine Ankunftszeit verschieben, ruf unbedingt den Fahrer Djodje an (Festnetz +238-2352492 Handy +238-9816546), er stellt sich dann auf die neue Ankunftszeit ein. Bei Ankunft auf São Nicolau holt Dich Djodje vom Flugplatz ab. Er fährt mit Dir nach Ribeira Brava zum Einkaufen. Dann geht es nach Carriçal. Du bezahlst Djodje direkt nach Ankunft in Carriçal, die Kosten der Fahrt (1.5 Stunden) betragen 50 Euro oder 5500 Esc. Du kannst in der Fahrerkabine sitzen oder – was ich empfehle – draußen auf dem Pickup stehen, dann siehst Du mehr und es ist auch bequemer.

– Welche Möglichkeiten der Verpflegung gibt es?
Für die Ferienhäuser gibt es im Prinzip vier Möglichkeiten der Verpflegung:
Du verpflegst Dich selbst, was durch die komplett ausgestatten Küchen problemlos möglich ist.
Du lässt Dir jeden Morgen von Ana frisches Brot backen. Das kostet pro Person und Tag 150 Esc. (1,35 Euro).
Du lässt Dir von Ana Frühstück machen. Das kostet 600 Esc. (5,4 Euro) pro Person und Tag.
Du nimmst Halbpension von Ana in Anspruch. Dann macht sie Dir Frühstück und bringt Dir das Abendessen auf die Terrasse. Halbpension kostet 1500 Esc. (13,6 Euro) pro Person und Tag.
Bisher waren die Leute mit Anas Service überaus zufrieden. Wenn Du einen Service von Ana buchst, bezahlst Du immer einige Tage im Voraus, weil sie meist nicht das Geld hat, um die Einkäufe vorzustrecken.

– Wo und was kaufe ich am besten ein?

Im Ort kannst Du Grundnahrungsmittel kaufen, Reis, Nudeln, Mais, Mehl, Milch, Säfte, Bier etc. kann man hier kaufen. Ich empfehle, bei Ana zu kaufen, sie gibt sich viel Mühe mit den Gästen. Gemüse gibt es in Carriçal nur selten, deshalb fährt Jorge mit Dir nach Ankunft gleich in die Stadt zum Einkaufen. Denk an Öl, Gemüse, Kartoffeln, Weißwein, Wasser in 5-Liter-Flaschen, Butter, Marmeldade und was Du sonst noch willst. Eier kannst du bei Ana kaufen, biologisch aus unserem Hühnerstall. Gemüse und Kräuter bekommst du auch bei Ana zu üblichen Preisen. Ana besorgt Dir auch Dinge aus der Stadt, sie braucht dazu eine Liste und Geld im Voraus. Jorge bringt die Sachen dann mit, auch das Wechselgeld. Außerdem kann Ana Dir auf Wunsch frischen Fisch besorgen, direkt von den Fischern. Den nimmt sie aus und macht Filets oder lässt den Fisch am Stück, wie Du es willst. Ein Kilo Fisch kostet (z.B. Garopa, Thunfisch oder eine andere köstliche Art) inklusive Entschuppen und Ausnehmen 300 Escudos (2.70 €). Auch das muss gleich bezahlt werden, damit der Fischer sein Geld sofort bekommt. Dann kann er wieder Benzin kaufen. Von Zuhause solltest Du mitbringen: Tee, Müsli, Windlichter und alle speziellen Gewürze, die Du haben willst.

– Was kann ich bei Euch kaufen?

Wir haben einen kleinen ‚Shop‘. Dort bekommst du, sofern vorhanden:
Eier
Hühner
Gemüse + Salat (soweit da)
Malagetta (Chili) und vor allem
unseren selbst gebrannten Rum und Obstler. Wir brennen kontrolliert, im Gegensatz zu den kapverdischen Brennereien vor Ort, deren Groque man nicht guten Gewissens empfehlen kann.

– Was muss ich unbedingt mitnehmen?
Auf jeden Fall brauchst Du:
Stirnlampe oder Taschenlampe
gute Sonnencreme
einen Hut
gute Schuhe, eventuell Wandersandalen
eine warme Jacke
eine Auslandsreise- Krankenversicherung. Die Krankenversicherung, am besten mit Rücktransport, ist wichtig, weil die deutschen Krankenkassen keinen Vertrag mit den Kapverden haben. Eine gute und günstige Versicherung ist die ERV. Falls Du Platz im Koffer hast, kannst Du etwas für uns oder einen der Einwohner mitnehmen (Ersatzteile für Motoren, Batterien für Laptops etc.). Wir schicken es Dir zu, Du gibst es Ana.

– Wo bekomme ich den Reiseführer zur Insel?

In allen anderen Reiseführern kommt São Nicolau zu kurz. Das liegt daran, dass die Autoren keine Zeit und kein Geld haben, sich mit der Insel zu befassen. Sie schreiben statt dessen oft altes Zeug voneinander ab, das dann nicht mehr stimmt. Unser Reiseführte wird jährlich aktualisiert. Es gibt ihn in Ringbindung – ideal für unterwegs. Mehr Infos dazu hier.

 

– Wer kümmert sich vor Ort um mich?

Das ist unser Team vor Ort: Vor links: Toi, Djodje, Ana, Cabeza.
Ana ist die Seele vons Ganze, sie nimmt Dich vor Ort in Empfang, weist Dich kurz ein und gibt Dir die Schlüssel. Sie ist jeden Morgen auf dem Grundstück und Deine hauptsächliche Ansprechpartnerin. Wenn Du etwas brauchst, sag es ihr morgens. Ana kümmert sich gut um die Gäste, sprachlich kann es mal kompliziert werden. Dann nimm das Wörterbuch zur Hilfe. Übrigens: Kofferschleppen, Sprachunterricht etc. gehören nicht zu ihrem Job. Wenn sie es trotzdem macht, freut sie sich bei Deiner Abreise über ein schönes Trinkgeld, mit dem Du Deine Zufriedenheit ausdrückst. Sie nimmt das Geld, um ihre Kinder aufs Gymnasium schicken zu können. Toi kümmert sich um Elektrik, Solaranlage, Reparaturen an Türen und Wänden etc. und ist der Wanderguide. Cabeza ist der Schweißer, er repariert Außenborder und ist zudem Fischer mit eigenem Boot. Djodje ist der Fahrer. Er hat einen Pickup, ist hilfsbereit, zuverlässig und nimmt ganz normale Preise.
Die Leute sind alle sehr nett. Wenn mal was schiefgehen sollte, was selten der Fall ist, steckt nie böse Absicht dahinter, eher Missverständnisse. Die generelle Regel lautet: Immer ruhig und freundlich bleiben. Lass hier nicht den weißen Besserwisser raushängen, die Leute haben ein feines Gefühl für ihre Würde. 

– Wie sieht es mit Telefon aus?
Auf den Kapverden gibt es ein gut ausgebautes Mobilfunknetz. Roaming mit dem Mobiltelefon lohnt sich allerdings nicht, denn einheimische Telefonkarten sind billig und prepaid zu erwerben. Damit kannst Du hier im Inland telefonieren, oder für etwa 90 Cent pro Minute auch nach Deutschland. Die Karte kannst du in beispielsweise in Carriçal im Laden von Reinold aufladen lassen. Im Ort gibt es auch Festnetztelefon, falls Du Dich anrufen lassen willst oder selbst anrufen möchtest. Der Mann heißt Senhor DaLapa, jeder kennt seinen Laden. Die Telefonqualität ist gut, die Kosten, die er berechnet, sind ortsüblich.

– Gibt es Internet?
Internet funktioniert über das Mobilfunknetz. Wer eine einheimische Telefonkarte mit Internetzugang haben möchte, lässt sich diese im Laden der CV-Telecom für das Internet freischalten. Das geht so:
– Nach Ankunft im Flughafen Sal oder später in Santa Maria oder in Ribeira Brava zum Laden der CV-Telecom gehen (nicht zu T+ Unitel !) Bei CV-Telekom bekommst Du für 50 Cent eine Karte.
– Die Karte lädst Du gleich im Laden mit 1000 Escuden auf und sagst dem Leuten, sie sollen dir Internet freischalten (nicht: Net na Mo). Mit dem Zugang zum Internet kannst Du dein Smartphone auch als mobilen Hotspot für einen Laptop benutzen.
– Besser ist der Internetzugang, wenn Du vom Laptop aus ans Netz willst, mit einem USB-Stick. In den Stick kommt auch eine Karte rein, lass diese für 500 Esc. oder 1000 Esc. aufladen, je nachem, wieviele GB Du haben willst. Hier sind die GB viel billiger als in Deutschland.  Nach dem Urlaub schmeißt Du die Karte  weg. Den Stick schenkst Du jemand. Du hast an den meisten Plätzen ein 3G- Netz, mittlerweile auch in Carriçal. Der beste Empfang ist jetzt auf dem kleinen Podest am Hühnerstall.

– Wo finde ich ein Kreol-Wörterbuch

Wenn Du schon vor Ankunft ein wenig Kreol lernen willst, findest du in unserem Reiseführer ein kleines Kreol- Wörterbuch. Empfehlenswert ist außerdem das Kreol- Wörterbuch aus der Kauderwelsch-Reihe vom reise-know-how Verlag, das als Buch oder Download hier oder über den Buchhandel bezogen werden kann.

– Wie kann ich helfen, zu helfen?
Helfen ist nicht einfach. Nur Geld geben bringt nichts. Ich helfe, indem ich Leuten z.B. ein Boot finanziere, mit dem sie Geld verdienen können. Dann bezahlen sie das Boot ab und es gehört ihnen. Das natürlich zinsfrei, ich gebe sozusagen Kleinkredite. Dafür muss man aber vor Ort sein oder die Leute kennen, sonst ist das Geld futsch. Der Zahnfond, den ich gegründet habe, ist ein guter Weg zu helfen, ohne Geld zu geben oder die Leute kennen zu müssen. Denn für Zahnbehandlung bleibt nie Geld übrig. Zähne werden deshalb gezogen statt blomiert, weil das billiger ist. Zahnbehandlung ist in São Nicolau sehr günstig und gut. Zum Beispiel kostet das Blombieren und Verkronen von drei Schneidezähnen 100 Euro, und bei Ana hält es schon vier Jahre. Eine ganze Ober- und Unterkieferprothese ist für 350 Euro zu haben. Wir haben aber ein Limit pro Person von 100 Euro und zahlen nur in Ausnahmefällen mehr. Wir führen eine Liste, wenn Geld da ist, kann wieder jemand zur Behandlung. Wenn Du etwas spenden willst, gib uns Bescheid, wir schicken Dir dann die Kontonummer.

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